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Auf Laubmanns Spuren
     
 



Was bleibet aber, stiften die Dichter   (Hölderlin)


Abschneiden der AfD:  Finsternis


Stadtrat in Bamberg - (offizielle Broschüre) -  für die Fraktion der Grünen (GAL) seit 2008. Mit den auf der Homepage der Bamberger Grünen geposteten Berichten und Kommentaren stimme ich bis auf weiteres überein. Zum Teil trete ich dort selbst als Autor auf.

Aktuelle Initiativen: Fahrradtour von A.R. geführt nach Schlüsselau am 19.5.2017, bitte anmelden. - Fußgänger-Aktion (zur Verbesserung der Möglichkeiten der Bamberger Fußgänger im öffentlichen Straßenverkehr, jeder kann teilnehmen (nach Auftaktveranstaltung = einer Führung zu "Brennpunkten") im Herbst 2017. - Einrichtung einer Task Force für Arme und Unbeholfene.

Allgemeine Schwerpunkte meiner Tätigkeit: Soziales (u.a. Sozialstiftung Bamberg, Schulen, Personal), Naturschutz, Denkmalschutz (Essay siehe unten!), Kulturpflege.

Besonderes Interesse und Motivation: Durchleuchten der Einzelfragen auf ihre geistig-weltanschaulichen Hintergründe hin, Überlegungen zu einer "Stadt-Philosophie", insbesondere zu Bamberg, begonnen etwa im Buch "Urbane Plaudereien" 2014.  Weitere philosophische Bücher: "Schicksalsmomente" 2013, "Die Humboldts" 1999. Ein paar Gedanken über Staatsdenker und Staatslenker formulierte ich 2014: 

Staatsdenker und Staatslenker

Meine persönlichen Stellungnahmen zu aktuellen Themen:
Parteispende von Herrn Stoschek u.a. an die GAL: Hier kommt es vor allem auf Legalität, Transparenz, offene Diskussion und Wahrung der bisherigen eigenen politischen Position an. So zeigen die Grünen, dass sie sich nicht "kaufen" lassen. Entgegenstehende Behauptungen sind beleidigend. Nachprüfbar muss sein die weitere Politik und das Abstimmungsverhalten bzw. die Positionen, welche die Grünen nun beziehen. Beschluss des Plenums: Das Geld wird für einen Fonds verwendet, der Grüne Projekte, Studien oder ähnliches (mit-) finanziert, auch Studien über die negativen Folgen des Pkw-Verkehrs. Die Verwendung wurde offen diskutiert (auch Nicht-Parteimitglieder konnten sich beteiligen!) und transparent entschieden. Nach meinen Vorstellungen engagiert sich ein Unternehmer als Sponsor auf verschiedensten Gebieten, ohne allerdings auf die Inhalte von Kunst, Politik usw. Einfluss zu nehmen. Eine breite Streuung von Geldern - wie bei Stoschek vorhanden - ist hier sehr sinnvoll. Alle spenden müssen bekannt gegeben werden und transparent verwendet werden. Seit der Spende haben sich die Positionen der Grünen nicht im Geringsten geändert, auch nicht ihr Abstimmungsverhalten, insbesondere nicht bei Brose-Themen. Und das ist nachweisbar. - Entlassungen von Schauspielerinnen durch die neue Theaterintendantin: Ich habe mehrmals nachgefragt, ob man einer neuen Intendanz das vorschreiben kann, dass diese Entlassungen vermieden werden, egal wer den Posten bekommt. Ich bekam eine negative Antwort (Tarifbestimmungen) und bedauere das. Ich hätte mir mehr Sozialverträglichkeit gewünscht. Andererseits hätte der bisherige Intendant mit der neuen Intendantin Gespräche aufnehmen müssen, dann wäre manches vielleicht anders gekommen. Der kolportierte große Rückgang der Abos ist so nicht korrekt. Die schauspielerische Leistung des neuen Ensembles ist grandios. - Demo gegen Rechts: Ich habe teilgenommen und viele Freundinnen und Freunde mobilisiert. - Aktuell bin ich um das Personalmanagement bemüht (sinnvolle Einsparungen). - Bezüglich der Wahl eines Linken zum Ministerpräsidenten in Thüringen stelle ich dieselben Fragen wie der Bundespräsident, freilich auch mit Respekt vor dem Wählerwillen. - Den Auftritt von Wolf Biermann sehe ich als eine Bereicherung des Parlamentarismus, wie schon vorher die Rede Kermanis oder Reich-Ranickis. Es ist sehr selten und wertvoll, dass sich ein Parlament im eigenen Saal kritische Vorhaltungen anhört. Ähnliches geschah schon durch Ida Ehre und später in der Feierstunde mit dem bereits erwähnten Marcel Reich-Ranicki. Ich freute mich auch sehr über den Auftritt von Heinrich August Winkler zum 8. Mai 2015. Ich schätze diesen Historiker äußerst hoch ein, siehe unten zum Ukraine_Konflikt. - Über die Verleihung des Friedensnobelpreises, insbesondere an Malala, habe ich mich sehr gefreut. In dem Zusammenhang will ich einige Vorurteile ausräumen: Meiner Meinung nach ist es jetzt noch schwerer zu sagen: "Wir können ja sowieso nichts machen, die da oben bestimmen sowieso alles", genauso wie es den Tatsachen widerspricht ist zu behaupten, "die Politiker" hätten bei uns keinen Kontakt zum "Volk". Falsch ist zudem zu sagen, die Politiker wüssten bestimmte Dinge nicht. In Wirklichkeit lassen sie sich von den bedeutendsten Wissenschaftlern und Intellektuellen des Landes regelmäßig informieren und diskutieren mit ihnen. Vorurteile oder Pauschalurteile sind ein erster Schritt zu einer (Nazi-)Ideologie. - Politische Stellungnahmen in Leserbriefen und auf Demonstrationen zeigen: Bildung wäre extrem wichtig, zum Umgang mit Informationen und natürlich zur jeweils eigenen Orientierung. Beispiel Pegida:

Pegida
Beispiel Terrorangriffe in Paris und Entwicklung autonomer Roboter:

Roboter
Über den Konflikt in der Ukraine habe ich mich mit Männern und Frauen aus Russland und auch der Ukraine unterhalten. Weitere Informationen entnehme ich aus der SZ und der ARD. Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich jedes Wort der Darstellung von Heinrich August Winkler (Geschichte des Westens, 4 Bände, München 2009-2015, hier: Bd. IV, insbesondere die Seiten 500-537, "Putin auf Konfliktkurs: Ost-West-Konfrontation um die Ukraine") genau so unterschreiben kann. Inzwischen macht sich Putin nur lächerlich, wenn er über sich erzählt, wie großartig er den Befehl zur Annexion der Krim gegeben habe. - Der Tod Richard von Weizsäckers am 31.1.2015 hat mich schockiert. Ich habe ihn sehr bewundert. Ich durfte ihn zweimal persönlich erleben, bei beiden Terminen habe ich mit ihm kurz gesprochen; einmal in Bamberg beim Historikertag, als der damalige Bundespräsident zum sogenannten "Historikerstreit" sprach; dann, ein zweites Mal, bei einer Gedenkfeier für die Weiße Rose in München. Ich war fasziniert von seiner Ausstrahlung, einer der wenigen Menschen mit "Gesicht" (im Sinne meines Essays zu diesem Thema, letztes Kapitel meines Buches "Schicksalsmomente"). - Zum Bamberger Konversionsgebiet habe ich mir einige grundlegende Gedanken gemacht:

Konversion
Meine Gedanken zur Konversion in der Bamberger Onlinezeitung.
Neueste Idee: "Museumsinsel Geyerswörth"?  

Museumsinsel Geyerswörth

Beim Thema Flüchtlinge stimme ich vollkommen mit der Kolumne von Joschka Fischer in der SZ vom 25.8.2015, S. 2, überein:

Joschka Fischer

ebenso mit Stefan Kornelius in derselben Ausgabe, Seite 4 ("Flüchtlingspolitik beginnt mit Außenpolitik") und mit Heribert Prantl, Leitartikel, S. 4, SZ vom 7.8.2015. Neuer, sicher richtiger Kommentar von Stefan Kornelius am 14.9.2015, S.4: "Das ist die harte Lektion der Flüchtlingstragödie: Herz und Verstand lassen sich nicht mehr in Einklang bringen."
Meine Stellungnahme im Stadtrat:
 

Zur Art
Auch als Leserbrief im Fränkischen Tag, Bamberg:

Leser
Ein großer Essay zum Thema Denkmalpflege in Bamberg erschien in der Bamberger Onlinezeitung. - Den Garten der Villa Schröppel hätte man punktueller restaurieren müssen. - Zum G7-Gipfel in Elmau stimme ich mit Stefan Kornelius von der SZ überein, der ihm durchaus Positives abgewinnt: "Die G7 ist kein Weltenrat, sie ist eine Gruppe von realistisch kalkulierenden Regierungen, die um jeden Millimeter Veränderung kämpfen müssen. Wenn sie das einmal im Jahr gemeinsam versuchen, dann hilft es der unfriedlichen und problembeladenen Welt." (SZ, 9.6.2015, Nr. 129, S.4). Im Bayernteil derselben Ausgabe kritisiert Sebastian Beck mit Recht die Erstarrung mancher Protestler in Ritualen: "Wenn man es genau nimmt, trugen die Antifa-Trommler im Protestcamp auch nur ihre Tracht. Bloß dass die nicht 200 Jahre lang halten wird und auch sonst wenig hermacht." (S. 39) Also: Redliches Ringen und kleinste Fortschritte auf Seiten der Regierungschefs, niedrigeres Niveau und Rituale eher bei den Protestlern. - Den Artikel "Immer auf Augenhöhe" von Irmhild Saake in der SZ vom 4.6.2015 über mangelnde Vernunft, übertriebene Ethisierung und mangelnde Respektierung von Autoritäts-Entscheidungen kann ich nur voll und ganz zustimmen - auch wenn ich die allseitige Wissenschaftsgläubigkeit nicht teile. - Geradezu genial finde ich die SZ-Serie zum Thema "WAS IST DEUTSCH?" mit Beiträgen großer Geister, zu denen insbesondere Heinrich August Winkler gehört, zum Beispiel mit seinem Beitrag am 22.12.2015, Seite 11.
Gedanken zum Thema "AfD und Bildung" zum Leitartikel am 10./11.9.2016 in der SZ: 

AfD und Bildung

Wichtig für mein politisches Denken: Platon, John Locke, Montesquieu, Wilhelm von Humboldt, Hannah Arendt, Claus von Stauffenberg, Sophie Scholl, Golo Mann, Richard von Weizsäcker, Jürgen Habermas, Heinrich August Winkler, Norbert Lammert, Kurt Kister, Konstantin von Notz, Franco Moretti, Navid Kermani u.a.

Ich stimme Gaucks Münchner Rede vom 31.1.2014 zu: "Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten. Das auszusprechen, ist keine Schönfärberei. Als ich geboren wurde, herrschten die Nationalsozialisten, die die Welt mit Leid und Krieg überzogen haben. Als der Zweite Weltkrieg endete, war ich fünf Jahre alt. Unser Land war zerstört, materiell und moralisch. Schauen wir uns an, wo Deutschland heute steht: Es ist eine stabile Demokratie, frei und friedliebend, wohlhabend und offen. Es tritt ein für Menschenrechte. Es ist ein verlässlicher Partner in Europa und in der Welt, gleich berechtigt und gleich verpflichtet."

Wenn ich sage, dass es uns jetzt und hier - schon seit Jahren - besser geht als jemals zuvor, dann meine ich nicht, dass man 1. nicht noch mehr für die soziale Gerechtigkeit tun könnte, insbesondere gegen Armut und das "Auseinanderklaffen der Schere" zwischen Arm und Reich, dass 2. große Gefahren durch die Klimaveränderung drohen, dass 3. Menschen in anderen Ländern unter unserer Dominanz nicht zu leiden hätte usw.


(Auch in meinen Büchern und Artikeln kommen meine politischen Einstellungen zum Teil zum Ausdruck.)

Bisherige Stadtratstätigkeiten unter anderem:
Sprecher im Kultursenat  (auch Schulen, Gärten, Friedhöfe), Mitglied im Personalsenat, im Kuratorium der VHS, der Stadtbücherei, im Beirat für Menschen mit Behinderung und im AK Älterer Bürger Bambergs, stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat der Sozialstiftung Bamberg, Mitglied in der Findungskommission für die Nachfolge des Intendanten des E.T.A. Hoffmann-Theaters.
Stellungnahmen zu kommunalpolitischen Themen als Stadtrat: siehe omepage der GAL-Stadtratsfraktion.
Ein Auszug aus der Philosophie über Bamberg: Denkmallandschaft. Eine ausführliche Fassung ist im Entstehen. Zum Thema Stadtmarketing: 

Bamberg Meditation

Anträge (Beispiele): Kultur-Sozial-Ticket und ein Kunstprojekt in der Europäischen Metropolregion Nürnberg (2011). Siehe dazu auch "Auf Laubmanns Spuren" und die Seite "Aktuell".
Viele weitere Anträge, Anfragen und Anregungen (besonders an die Stadtverwaltung), auch im Namen der Fraktion bzw. mit der GAL-Fraktion zusammen, zu den Themen:
Feinstaub und Radverkehr (hatte umfangreichen und schrittmachenden Maßnahmenkatalog der Stadtverwaltung zur Folge) - Energie aus erneuerbaren Quellen nach dem Münchner Modell - Verkehrsberuhigung - Verkehrsmanagement - Ausbau ÖPNV - Kostencontrolling - Gestaltung der Klosterlandschaft Sankt Michael - sinnvolle Stadtentwicklung - Moderation verträgliches und begrenztes Busterminal Weidendamm - kontrollierte Entwicklung der Landesgartenschau - Schulsanierung - Einsatz für Bläserklassen und Unterstützung der teilnehmenden Schüler - Projekte für Künstler u.a. in der Landesgartenschau - kontrollierter ICE-Ausbau - kreativere und sozialere Gestaltung von Neubaugebieten (Megalith-Gelände und ehem. TSV-Gelände, Quartier an der Stadtmauer) - Integration (u.a. Organisation und Moderation eines Abends mit Reza Hajatpour) - Armut in Bamberg - Schulentwicklungsplan - Nationalpark Steigerwald - für ältere Bürger Bambergs -  gegen wilde rein ökonomische Holzfällungen und Raubbau am Wald - Kontakt mit dem Schriftstellerverband und den Denkmalschutzvereinen (zeitweise noch als Vorsitzender) - Bildungsdemo (Redner) - Anti-AKW-Demos in Bamberg (Redner) - ICE-Demo - Demo gegen Rechts - Demo gegen NPD-Bundesparteitag - Lichterkette gegen rechte Gewalt - Demo in Grafenrheinfeld - Demo zum Erhalt der Schleusenwärterhäuser auf der ERBA - Stadtarchäologie - fraktionsübergreifender Antrag auf Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung (Einstellung in den Haushalt) - Einsatz für mehr Transparenz und Unbestechlichkeit - umfassende Inklusion an Schulen; Teilnahme an Sitzungen (jeweils mit Wortmeldungen) des Sicherheitsbeirats, des Theaterkuratoriums, des Zweckverbands Berufsschulen u.a. BürgerInnen-Anfragen zur Aktuellen Stunde, Bemühung um die Erinnerungskultur in Bamberg (Vorschlag eines Doku-Zentrums), Berater bei einer Forschungsarbeit der TU München über die Klosterlandschaft St. Michael (von Felix Lüdicke; Erwähnung von A.R. Seite 131, mit Bildern). Plan: Raum zur geistigen Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt, Terror,Völkermord und Widerstand im Alten Rathaus, Zugang von der Unteren Brücke zwischen den Gedenktafeln) dazu: großer Essay über Stauffenberg:

Stauffenberg
Erinnerungskultur (sog. Hexenverfolgung, Terror, Krieg, Widerstand):

Hexen

Bemühung um eine Erneuerung der Sozialstiftung, Antrag zur Bewahrung von Stille, Kunst und Kultur im ehemaligen Klosterbezirk von Sankt Michael

Michelsberg
A.R. war 2010 Berater bei einer Forschungsarbeit der TU München über die Klosterlandschaft St. Michael (von Felix Lüdicke; Erwähnung von A.R. Seite 131, mit Bildern). 2012 Antrag für ein Dokumentationszentrum zum Thema Krieg, Gewalt, Terror, Widerstand und Verfolgung (von sog. Hexen) im Untergeschoß des Alten Rathauses, Bamberg, Eingang Untere Brücke (Auseinandersetzung mit den geistigen Hintergründen "hinter" der Wand mit den Gedenktafeln). Straßen-Lesung am Jahrestag der Bamberger Bücherverbrennung durch die Nazis am 1. Juli 2013, Pfahlplätzchen.
Engagement für gute Waggons im Nahverkehr/Fahrradtransport (Petition an den Bayerischen Landtag); für die Treppe Vorderer Bach-Domplatz; für die Zugänglichkeit der Orangerie Michelsberg und den Weinberg; für eine Fortsetzung der Erschließung der Klosterlandschaft Sankt Michael (2013). Führung zu den geistigen Hintergründen der Klosterlandschaft Sankt Michael für den Bürgerverein Mitte 2013. 
Anträge zur Vorinformation bei erhöhter Feinstaubbelastung und zu Medikamentenrückständen im Trinkwasser.
Die weitere Stadtratsarbeit von A.R. ist unter anderem dokumentiert unter der Homepage der GAL, Bamberg und in der Bamberger online-Zeitung, auch mit eigenen Beiträgen.
Petition für bessere, größere Eisenbahn-Waggons für den Franken-Thüringen-Express an den Bayerischen Landtag. Siehe Homepage der GAL Bamberg www.gal-bamberg.de
Antrag für eine Veranstaltungsreihe zur Erstellung eines ethischen Leitbildes für die Sozialstiftung Bamberg.
Idee der externen Überprüfung der Datengrundlagen der Deutschen Bahn hinsichtlich der ICE-Planung.
Kranzniederlegung am Grab von J.L. Schönlein für die Stadt Bamberg.
Kurzansprache am Mahnmal Untere Brücke am 26.1.2014, 16 Uhr.

Zur früheren politischen Arbeit siehe unten, zur sonstigen Kuturarbeit siehe die übrigen Seiten der Homepage.

Zwei Führungen von Stefan Fröhling und Andreas Reuß durch die Klosterlandschaft Sankt Michael in Bamberg zum "Tag des offenen Denkmals" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (12. September 2010, 10 Uhr 30 und 15 Uhr, Beginn an der Ottobrunnen-Kapelle. (Fand Eingang in die Forschung über die Klosterlandschaft St. Michael von F. Lüdicke an der TU München, 2011.)

pdf
 
Siehe auch Veranstaltungskalender.

dubler.JPG
 Neue Führung am 8. Sept. 2013

>>Öffentlicher Ethiktag der Sozialstiftung Bamberg, initiiert von A.R., am 10.5.2014, 9 - 13.30 Uhr, Würzburger Lehrgangswerk Bamberg, Oberer Kaulberg / Würzburger Straße

Oben: Überreichung eines Europäischen Kultur- und Umweltpreises mit (Forts. unten) Bundesumweltminister Dr.Klaus Töpfer 1992 in Bonn (v.l.n.r: Prof.Dr. Achim Hubel, Andreas Reuß, Dr. Klaus Töpfer, Renate Herrmann u.a.) Unten: Demonstrationszug des Vereins "Bewahrt die Bergstadt" 1990, u.a. mit Andreas Starke (vorne rechts) 

Aktuelle Veranstaltungen siehe unter Aktuell

Zeichen des Vereins Bewahrt die Bergstadt zum GEO-Tag 2003


Bewahrt die Bergstadt e.V.
Gemeinnützige Vereinigung zum Schutz der Bamberger Natur- und
Kulturdenkmale e.V.

Daten zur Geschichte des Vereins: 
Gründung:                                            1989

Verkehrspreis `90                                  1990

Europäischer Umweltpreis (2.Platz)            1992

Mitteleuropäischer Aufruf                         1996

Bürgerentscheid (gewonnen)                    1998

GEO-Tag der Artenvielfalt                        2003

Präsentation im Naturkundemuseum           2004

Besuch von Jane Goodall, UNO                  2005

Ausstellung im Bamberger Diözesanmuseum  2005

Vorsitzende:        1989-1996       Prof. Dr. Achim Hubel und Renate Herrmann

                         1996-2008      Andreas Reuß und Michael Rieger

                         ab 2008          Michael Rieger und Prof. Dr. Achim Hubel

Chronik im Überblick:

1989   Am Ende der 1980er Jahre waren die Überlegungen zum Bau einer sogenannten „Bergverbindungsstraße“ durch die Hügellandschaft im Westen Bambergs sehr weit gediehen.  Daher beschlossen einige Mitglieder der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg mit Prof. Dr. Achim Hubel vom Lehrstuhl für   Denkmalpflege an der Universität Bamberg, sich in einem weiteren Verein um die ungestörte Bewahrung dieser „Denkmallandschaft“ zu kümmern. 

 
1990  Im Vereinsvorstand waren auch mehrere Künstler vertreten, unter anderem Giovanni Herrmann und Bernhard Kümmelmann, welche neuartige Plakatwände gestalteten und auch sonst mit kreativen Aktionen bei der Argumentation gegen die Bergverbindungsstraße und für eine umweltfreundliche Gestaltung des Verkehrs in der gesamten Stadt mithalfen. Für diese kreativen und bürgerfreundlichen Aktivitäten erhielt der Verein 1990 den „Verkehrspreis `90“,  der in Köln von Regierungspräsident Dr. Antwerpes überreicht  wurde. In Zusammenarbeit mit dem BUND für Naturschutz entstand daraufhin die Wanderausstellung „GegenVerkehr“ mit Katalog, in der dem Verein mehrere Stelltafeln bzw. eine Doppelseite gewidmet waren. 


1992     Für seine weiteren Aktionen erhielt der Verein 1992 sogar einen Preis beim „Europäischen Umweltpreis“, den der Vorstand in Bonn vom damaligen Bundesumweltminister Dr. Klaus Töpfer überreicht bekam. 
 

1993  In diesem Jahr wurde ein großer Teil der Altstadt von  Bamberg in die Liste des „Weltkulturerbes der Menschheit“ der UNESCO aufgenommen. Nach Aussagen der Lokalzeitung „Fränkischer Tag“ hätten dazu auch die Denkmalschutz-Vereine beigetragen, unter anderem Bewahrt die Bergstadt.


1996   Im Zusammenhang mit der Erstellung eines Gesamtverkehrs-Konzepts für Bamberg durch den Gutachter Prof. Dr. Kirchhoff  startete der Verein unter der Ägide von Achim Hubel einen Aufruf von über 60 mitteleuropäischen Kunsthistorikern und Architekten zur Bewahrung des Bamberger Berggebiets und gegen den Bau einer Bergverbindungsstraße. Der Aufruf wurde als Faltblatt in Umlauf gebracht und enthielt viele berühmte Namen. Manche unterschrieben nicht nur, sondern unterstützten den Verein durch persönliche Stellungnahmen.

 
1998  Ein Befürworter der Bergverbindungsstraße brachte im Lauf des Jahres 1998 einen Bürgerentscheid auf den Weg. In Zusammenarbeit mit mehreren anderen Vereinen und Gruppierungen führte der Verein eine umfassende    Informationskampagne durch und konnte so erreichen, dass sich eine Mehrheit von 53 Prozent der abstimmenden Bürger gegen den Bau der Bergverbindungsstraße aussprach.
 

1999  In diesem Jahr feierte der Verein sein zehnjähriges Bestehen mit verschiedenen Führungen und künstlerischen Installationen in der Natur durch den Künstler Giovanni (Kugeln,  Markierungen, eine Telefonzelle auf der Waldwiese).

 
2003  Nach einer Idee von Michael Rieger führte der Verein in der Denkmallandschaft des Bamberger Berggebiets einen „GEO-Tag der Artenvielfalt“ mit umfassendem Begleitprogramm durch: Führungen, Vorträge, Arten-Bestimmungen, Lesungen, Musikdarbietungen und künstlerische Installationen begleiteten die von der Zeitschrift GEO initiierte Zählung von Tier- und           Pflanzenarten in einem begrenzten Gebiet (hier: Berggebiet Bambergs) an einem bestimmten Tag (hier: 18. Juni). Mehrere  bekannte Experten waren anwesend und die Zeitschrift GEO schickte eine Reporterin (Annette Lessmöllmann der Bamberger GEO-Tag wurde also aus ca. 200 ähnlichen Veranstaltungen zusammen mit vier anderen Orten ausgewählt). Der Bamberger GEO-Tag war      gleichzeitig Teil der städtischen Reihe „Zehn Jahre UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg“, so dass auch die UNESCO-Zeitschrift über den GEO-Tag und sein Begleitprogramm berichtete.  


2004    Die Ergebnisse des GEO-Tags (weit über 1000 Tier- und   Pflanzenarten konnten an einem Tag bestimmt werden) wurden im traditionsreichen Bamberger Naturkundemuseum (seit 1791) in einer Ausstellung präsentiert. Zur Eröffnung hielten Prof. Dr. Achim Hubel und Prof. Dr. Werner Nezadal Vorträge im Hörsaal 1 der Universität (ehemaliges Jesuiten-Kolleg). Podiumsdiskussion zur Denkmalpflege mit Andreas Reuß, auf Einladung von Ursula Sowa. Führung der SPD Bamberg-Berg.

2005    In Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, der Otto-Friedrich-  Universität Bamberg, dem Bund Naturschutz und Dr. Klaus  Mandery empfing der Verein die Primatenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall. Der Verein lieferte die  „Botschaft“ (Welterbepark Immunität St.Michael), welche mit dem Besuch vor Ort übermittelt werden sollte und übernahm einen Großteil der Organisation. Dazu gehörten insbesondere die Führung durch das Kloster St.Michael, eine symbolische Baumpflanzung im Bereich der Nervenklinik  St.Getreu und die Eröffnung der GTZ-Ausstellung „Menschen, Wälder, Entwicklungen“ im Naturkundemuseum (GTZ, Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit). Im Sommer war die vom Verein bestellte Ausstellung „Brennpunkt Natur“ im Bamberger Diözesanmuseum, direkt neben dem Kaiserdom, zu sehen. Sie soll das Projekt „Welterbepark Klosterlandschaft St.Michael“ anstoßen helfen. Im Herbst war ein Ottobrunnenfest mit einer literarischen Wanderung, gestaltet von Heidi Friedrich  und Irina Bondas .

2006  Wahlaufruf als Plakatwand zur Bamberger Oberbürgermeister-Wahl; Gespräch mit dem neuen Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD); Beginn der interdisziplinären Erforschung der ehemaligen Immunität St. Michael im Bamberger Berggebiet unter Initiative von Prof. Dr. Achim Hubel, Zusammenarbeit u.a. mit einer Gruppe der TU München; der Verein beteiligt sich bei der künftigen Gesaltung des Gebiets, insbesondere in Hinblick auf die Landesgartenschau in Bamberg 2012; Beteiligung des Vereins am bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" mit zwei Aktionen in Bamberg; Aufruf zur Erprobung von Verkehrsberuhigungsmodellen auf der Bamberger Bürgerversammlung.

2007  Zusammenschluss der großen Bamberger Denkmalschutz-Vereine und Persönlichkeiten zur "Bürgerinitiative Rettet den Michaelsberg": Gegen Verkauf bzw. Umnutzung und jegliche Störung der Bausubstanz der gesamten Klosteranlage, der Gärten und der Klosterlandschaft: Pressekonferenz (Bild unten), OB-Gespräch, Begehung, Podiumsdiskussion.

2009-11 Teilnahme am Moderationsverfahren Verkehr im Berggebiet.

Von rechts: Prof. Dr. W. Krings (Historischer Verein), Prof. Dr. A. Hubel (ICOMOS-UNESCO), Dr. J. Händler (Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg), A. Reuß (Bewahrt die Bergstadt), Dr. P. Ruderich (Freunde des Weltkulturerbes), jeweils Erste Vorsitzende

2013 Schranke am Eingang zum Klosterbezirk Michelsberg, Ausdünnung der Auto-Abstellplätze, insbesondere an der Auffahrt zur Kirchenfassade.


Siehe www.bewahrt-die-bergstadt.de

           Pilzzeichnung von Dr. Irmgard Krommer-Eisfelder; die einzigartigen Zeichnungen wurden auf Initiative des Vereins Bewahrt die Bergstadt 2004 erstmals in einer Ausstellung im Bamberger Naturkundemuseum der Öffentlichkeit präsentiert


Jane Goodall mit Andreas Reuß in der Orangerie des Klosters Michelsberg, Bamberg 2005


Weitere Vereins-Initiativen: Initiative gegen den Abriss des Bamberger "Erlweinbaus" (erfolgreich; heute Stadtarchiv)

Anmahnung zu einer denkmalgerechten Erhaltung der Umfelder von Bamberger Sakralbauten

Initiative gegen die Zerstörung eines Viertels zwischen Promenade und Lange Straße in Bamberg durch eine so. "City-Passage" (Planungen erfolgreich abgemildert)

Persönliche Initiativen (zum Teil als Mitglied der GAL-Stadtratsfraktion):

Vorschlag zur dünneren Bebauung des Gebiets Burgheimer Lage (so übernommen)

Initiative gegen die Verbauung des Berggebiets Bamberg mit Garagen, Zäunen, Wegbetonierungen usw.

Initiative zum Erhalt der katholischen Pfarrkirche, Stegaurach (Artikel 1995)

Initiative zum Erhalt des Bamberger Gärtnerviertels (Artikel 1993)

Initiative zum Erhalt jüdischer Denkmäler in Franken (Synagoge Ermreuth, Judenfriedhof Pretzfeld u.a., siehe Artikel 1994, 1995 und Bücher)

Einsetzen für den Erhalt der Burgruine Altenstein (Artikel 1997)

Initiative zum Erhalt der Bamberger Lokschuppen

Nachfragen wegen diverser archäologischer Sicherungen (Judenstraße, Domplatz, Alte Hofhaltung, alle Bamberg)

Anmahnung zu einer denkmalgerechten Erhaltung des Bamberger Maxplatzes (u.a. per Leserbrief; die Gestaltung stockt)

Nachfrage wegen Grabungen auf der Bamberger Altenburg

Einsetzen für eine vertiefte Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum und moderne Kunst vor historischem Hintergrund bzw. in historischer Umgebung (diverse Artikel)

Einsetzen für angemessene Mahnmale zum Holocaust (entspr. Artikel 1994, auch in den "Israel-Nachrichten", Tel Aviv)

Einsetzen für den Erhalt des Weltkulturerbes Bamberg in der Sendung "quer" des Bayerischen Rundfunks; Einsatz für die Aufbewahrung der Reste aus abgerissenen Häusern

Einsatz für die Stelle eine Stadtarchäologen (wurde installiert)

Allgemeine Gedanken zur Denkmalpflege u.a. in dem Büchlein "Bamberg entdecken", siehe Schriftsteller

Einsatz zum Erhalt des Mahr's Kellers

Einsatz zum Erhalt beider Schleusenwärterhäuschen auf der ERBA-Halbinsel (eines konnte gerettet werden).

Einsatz zur Bewahrung der Ufer-Gärten am Schiffbauplatz (sie werden leider durch Wegebau schwer beeinträchtigt).

Einsatz zum Erhalt des Quartiers an der Promenade / alte Stadtmauer / altes jüdisches Viertel.

Viele weitere Initiativen (auf Nachfrage).